Wellness zu Hause

Wellness zu Hause

In unserem ersten Blogbeitrag soll es um euch gehen. Ein Impuls, euch einmal etwas Gutes zu tun. Die angestaute Imbalance durch Stress im Beruf, Studium oder generell bei der Bewältigung der Alltagsaufgaben, kann schon mal auf Kosten des eigenen Körpers gehen. Doch um einfach einmal runter zu fahren, den Kopf frei zu bekommen und den Akku wieder aufzuladen, muss man nicht in ein überteuertes „Retreat“ fahren, Entspannung kann auch zu Hause gelingen. „Das eigene Retreat“ zu Hause kreieren – hört sich doch spannend an, oder? Mit leckeren Rezepten und weiteren Ideen wollen wir euch anspornen euer Heim in eure ganz persönliche Entspannungsoase zu verwandeln.

Cheers, Tanja und Ines
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Kreiere dein eigenes Retreat

Bevor man das Zen erreicht:

Die Vorbereitung ist das A und O. Dieser Wohlfühltag soll keinen zusätzlichen Stress erzeugen, um so entspannter wie möglich zu werden, darf ein bisschen Organisation nicht fehlen. Markiert euch einen bestimmten Tag in eurem Kalender, am besten am Wochenende, an dem ihr euch nur Zeit für euch nehmen könnt –  keine weiteren Termine – nur eine Verabredung mit euch selbst. Alle weiteren Aufgaben sollen am Tag davor oder danach erledigt werden. Es eignet sich ein Sonntag für die Entspannungskur, Samstag kann alles vorbereitet und ausstehende Aufgaben erledigt werden und am nächsten Tag das „Retreat“ Stress und sorgenfrei gestartet werden.

Was darf an einem Wohlfühltag nicht fehlen?

  1. Ausgeschlafen und tiefenentspannt in den Tag starten
  2. Mit viel Zeit eigene Lieblingsmahlzeiten vorbereiten und genießen
  3. Yogaübungen und Meditation [Sport]
  4. Sich in einem Buch verlieren
  5. Den Klängen seiner Lieblingsmusik hingeben
  6. Sein eigenes Wellness zu Hause kreieren
  7. Sich ausgiebig seiner Körperpflege widmen
  8. Nach Lust und Laune machen was man möchte
  9. Sonnenstrahlen auf der Haut genießen
  10. Gedanken und Ziele festhalten
  11. Innere Ausgeglichenheit
  12. Ruhe

{08:00} Der frühe Vogel fängt den Wurm

Am besten startet man den Tag schon in der Früh. Man kann den Morgen entspannt beginnen, ein langes Frühstück genießen und alle anderen Dinge mit genügend Zeit angehen. Denn das Hauptziel soll sein, so viel aufgestauten Stress wie möglich abzubauen und keinen neuen mehr zu produzieren. Um das zu erreichen ist der Vortag entscheidend. Die To-Do Liste sollte bis 21:00 abgehackt sein und keine weiteren Aufgaben mehr im Kopf schwirren. Mit klaren Gedanken kann man sich besser auf die bevorstehende Entspannung einlassen. Nach der abendlichen Routine noch eine halbe Stunde in einem Buch schmökern und versuchen, um spätestens 22:30 das Licht auszumachen. 8-9 Stunden Schlaf sollten reichen, um erholt und mit viel Energie den Tag zu beginnen.

{08:00 – 09:00} Nach dem Aufstehen

Um so richtig wach zu werden empfiehlt es sich, ein paar Stretching und Lockerungsübungen zu machen. In Youtube findet man auch immer ganz tolle geführte Yogaübungen „Morning Yoga“ um alle einzelnen Muskeln wach zu bekommen. Meine derzeitige Favoritin ist „Boho beautiful“ und ihr Workout „Better than the gym“. Es hat eine angenehme Länge und man kommt trotz der kurzen Zeit (17 Minuten) ordentlich ins Schwitzen und spürt, wie allmählich jede Muskelfaser wach wird. Es muss aber gesagt werden, dass dieses Workout sich wahrscheinlich nicht für absolute Yoga-Anfänger eignet, da ihr Tempo doch etwas zügig ist. Aber es gibt viele andere Videos, bei denen für jeden etwas zu finden ist.

{09:00 – 10:00} Wellness für Körper und Geist

Nach dem schweißtreibenden Workout bietet sich eine ausgiebige Dusche an. Zündet euch eine Kerze an und gestaltet euer eigenes Spa. Körperpflege ist sehr wichtig, da sie oft etwas bei der Hektik im Alltag zu kurz kommt. Um den Blutkreislauf anzukurbeln empfiehlt es sich, den Körper vor dem Duschgang trocken zu bürsten. Alte Hautschüppchen werden entfernt und durch rotierende Bewegungen der Kreislauf in Schwung gebracht. Was ich auch immer ganz gut finde, aber im Alltag oft die Zeit fehlt ist ein Ganzkörperpeeling. Man kann es ganz easy selbst zu Hause herstellen. Dafür braucht ihr nur folgende Dinge:

  • Haushaltszucker oder Meersalz(je nachdem wie grob ihr es mögt)
  • Öl nach Wahl(ich benutze Olivenöl oder Kokosöl)
  • Ätherisches Öl (z.B. Grapefruit oder Lemon ⇒ kann man aber auch weglassen)

Ich vermische die Zutaten immer nach Gefühl. Um einen ungefähren Richtwert zu erhalten folgende Mengenangaben: 100g Zucker mit 3 EL Öl und 2 Tropfen ätherischem Öl vermengen und in ein Einmachglas füllen. Wenn ihr das Peeling nicht ganz aufbraucht, lässt es sich auch wunderbar im geschlossenen Zustand in der Dusche halten und für den nächsten Duschgang verwenden. Das Öl eignet sich perfekt, weil ihr euch nach der Dusche das eincremen sparen könnt.

Danach könnt ihr euch allen weiteren Dinge widmen, für die ihr sonst keine Zeit habt. Ich kümmere mich um meine Nägel, lackiere sie mit einer meiner Lieblingsfarben, zupfe die auswuchernde Monobraue 😉 und pflege mein Gesicht mit hochwertigen Ölen (Mandel oder Arganöl) und davor eine Brise Rosenwassergesichtsspray.

{10:00-12:00} Auf auf zum besten Teil des Tages, dem Frühstück

Das Frühstück ist meine Lieblingsmahlzeit. Ich kann mich aber oft nicht entscheiden, was ich zaubern soll. Süß oder salzig ist die schwierigste Frage. Am besten beides. Es gibt soooo viele tolle Rezepte. Pinterest ist dafür ein Inspirationsmekka und man könnte sein ganzes Leben damit verbringen die wunderbaren Frühstücksrezepte auszuprobieren.  Haferbrei, Pancakes und Smoothies gehören immer zu meinen Top-Komfort Rezepten. Versucht so bewusst wie möglich euer Essen zuzubereiten, qualitative Zutaten zu kaufen, und mit Wertschätzung diese zu genießen. Lies nebenbei in einer inspirierenden Zeitschrift, hör dir einen Ted-Talk auf Youtube an, oder konzentriere dich einfach nur auf dein wohlverdientes Menü, wenn du keine Ablenkung magst.

Wellnessfrühstück:
Vollkornbrot, frisches Obst und Gemüse, gekochtes Ei und Salat, vegetarischer Aufstrich und ein frisch gepresster Saft aus Karotte, Orange, Ingwer und Fenchel

{12:00-15:00} freie Zeit

Lies ein Buch, meditiere oder gehe im Wald spazieren. Hauptsache man kann den Rest der Welt einfach mal vergessen und abschalten. Um die richtige Atmosphäre zu kreieren hilft oft auch ein bisschen Musik. Dreht die Musik auf, tanzt wild durch das Zimmer und habt einfach eine gute Zeit. Mit diesem Link findet ihr zu meinen Wohlfühlsongs.

{15:00} Mitte des Tages

Da das Frühstück relativ spät war, verschiebt sich das Mittagessen auch in gewisser Weise. Bei Pinterest findet ihr auch weitere Rezeptinspirationen fürs Mittagessen. Vor allem Suppen sind schnell zubereitet und mit getoastetem Brot an der Seite auch sehr sättigend.

Meine Lieblingskompositionen sind: rote Linsensuppe mit Süßkartoffel, Rote Beete – Karotten-Suppe oder einfach eine wärmende farbenfrohe Gemüsesuppe. Der Zubereitung sind keine Grenzen gesetzt. Einfach schauen was im Kühlschrank ist und in einen Topf werfen.  Wenn man das ganze noch püriert schmeckt es noch besser.

{17:00} Zeit, die eigenen Gedanken festzuhalten

Journaling ist ein sehr meditativer Zeitvertreib. Gedanken aufzuschreiben hilft den Kopf zu klären. Wie wäre es, ein Dankbarkeitstagebuch zu beginnen. Einfach stichpunktartig festhalten, welche Dinge einen im Leben glücklich oder dankbar machen.

{18:00} Yoga

Von Yoga kann man nicht genug kriegen. Auch zweimal am Tag schadet nicht. Am Abend eher etwas ruhiger angehen und Entspannungs-übungen auswählen. Auch progressiver Muskelrelaxation eignet sich hervorragend um Ballast abzuwerfen. In Youtube gibt es unzählige guided Meditations oder Übungen.

Progressive Muskelrelaxation im Liegen
Stress Relief Yoga

{18:30} Abendessen

Ein leichtes Abendessen schlägt nicht so schwer auf den Magen. Perfekt dafür ist gedünstetes Gemüse, Brokkoli, Karotten oder Fenchel und als Beilage Quinoa oder brauner Reis. Avocado gibt dem Gericht noch eine cremigere Note.

{20:00} Lieblingsfilm schauen

Wellness zu Hause ist nicht ohne den Abend mit seinem Lieblingsfilm ausklingen zu lassen. Zu meinen go-to Favoriten gehört “Crazy, Stupid, Love“ oder “Dirty Dancing”. Diese beiden Filme zaubern mir immer ein Lächeln ins Gesicht. Wer noch nicht ganz satt ist, kann zu gesunden Snacks greifen. Getrocknete Früchte, Nüsse oder Zartbitterschokolade.

… Danach früh ins Bett gehen und mit viel Energie in den Alltag starten

Fazit: Dieser ideale „Retreat-Tag“ ist eine fiktive Inspiration. Natürlich hat jeder Mensch seinen persönlichen Rhythmus und Präferenzen und soll nach seinem eigenen Gefühl entscheiden was ihm gut tut und was nicht. Diese kleinen Impulse sollen euch dabei helfen euren eigenen Wohlfühltag zu kreieren. Wir hoffen ihr seid jetzt inspiriert und angeregt, euch mal einen entspannten Tag zu gönnen und den Kopf frei zu bekommen.



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