Vegetarisches Quinoa Sushi

Vegetarisches Quinoa Sushi

Sushi ist eines der wohl beliebtesten asiatischen Fast Foods die es gibt. Aber wenn es darum geht Sushi daheim selbst zu zubereiten steht man oft kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Entweder hat sich bei der Zubereitung vom Reis ein entscheidender Fehler eingeschlichen, oder man hat sich zu viele Gedanken über die richtige Roll-Technik gemacht. Am Schluss erhält man dann nur ein trauriges, zu dünnes oder zu dickes Röllchen, das leider optisch nicht viel hergibt. Ich meine – selbst Köche in Japan müssen Jahre trainiert werden um der perfekte Sushi Chef zu werden, das erklärt natürlich warum viele von uns ihr Sushi im Supermarkt schon fertig kaufen, aber mal ehrlich – wie lange liegt das da schon? Mit nur ein paar Tipps und Tricks kannst du genauso gut dein eigenes FRISCHES Sushi daheim zubereiten. Und bevor ich dieses Mal am Reis verzweifle, dachte ich mir – versuche ich es doch mal mit einer Alternative!

Für die Quinoa Sushi Rolls braucht ihr:

Für die Quinoa-Zubereitung:

  • Noriblätter
  • 300g roten Quinoa
  • (Apfel-)Essig
  • Agavendicksaft

Für die Füllung:

  • Gemüse nach Wahl (Karotten, rote Bete, Paprika, Gurke, Avocado)
  • Optional Lachs

 

Ich habe fünf Sushi Rollen aus dem Rezept bekommen. Zugegeben war mein erster Versuch auch nicht perfekt, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. Falls ihr eine „visuelle“ Hilfte benötigt, empflehle ich euch auch immer: schaut euch ein Youtube-Tutorial zum Sushi zubereiten an – das bewirkt wahre Wunder und ich schätze dank CookBakery mit ihrem Video „Sushi selber machen“ wurden meine leckeren kleinen Quinoa Sushis wahrscheinlich die besten Rolls in meiner Sushi-Laufbahn.

Aber genug von der Theorie: Folgt meinen Anweisungen im Rezept ihr werdet im Handumdrehen stolze Besitzer eurer eigenen Sushi-Kreation sein, egal ob mit Reis oder Quinoa.

Und so geht’s:

    1. Damit die ganzen Bitterstoffe aus dem Quinoa gehen, müsst ihr diesen erstmal waschen und anschließen in ca. 900ml Wasser kochen. Bis der Quinoa sich vollständig mit dem Wasser vollgesaugt hat und keinen biss mehr hat, oder wie ich es nenne: nicht mehr „aldente“ ist, vergehen ungefähr 20 Minuten.
    2. In der Zeit könnt ihr easy euer Gemüse in dünne Streifen schneiden. Je nach dem welches euch am besten schmeckt könnt ihr eure Quinoa Sushi füllen. Am besten hat mir bei meiner Kreation die Sushis mit Avocado geschmeckt, da die Konsitenz einfach nochmal varriert und die Sushi Rolle mit Avocado nicht ganz so trocken schmecken ist. Alternativ oder zusätzlich passen auch sehr gut zum Beispiel Rote Bete, Karotten, Gurken, Paprika oder der Klassiker: Lachs in die Sushi Rolle.
    3. TIPP: Mit Avocado schmeckt jede Kombination mindestens doppelt so gut!

    4. Sobald das Wasser im Topf verkocht ist, lässt ihr den Quinoa für ca. 5-10 Minuten etwas abkühlen.
    5. Anschließend mixt ihr immer eine Tasse Quinoa mit 1 EL (Apfel-)Essig und 2 TL Agavendicksaft. Diesen Schritt dürft ihr auf keinen Fall auslassen, da nur so der Quinoa klebriger wird und das Ganze später viel besser zusammenhält.
    6. Ihr legt ein Noriblatt mit der rauen Seite auf eurer Sushimatte ab und gibt eine halbe Tasse der Quinoa-Mischung auf die Hälfte des Noriblattes. Verteilt es schön gleichmäßig und drückt es fest.
    7. Danach gibt ihr eure gewünschte Gemüsekombination auf den Quinoa.
    8. Auf die Plätze, fertig, losrollen!
    9. Das Noriblatt muss am Anfang eurer Bambusmatte liegen und dann kann es auch schon losgehen. Während ihr rollt achtet darauf, dass ihr das Sushi immer schön fest rollt. Wie gesagt könnt ihr, falls alles nicht ganz so gut klappt das oben verlinkte Youtube Video anschauen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Euer we treat you – Team ♥



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.